6.: Ausbau Mobilitätsachse Lemgo – Barntrup

Wir gestalten die Zukunft Nordlippes, um hier auch weiterhin attraktiv leben und arbeiten zu können. Ein wichtiger Baustein in unseren Überlegungen ist dabei die Mobilitätsachse Nordlippe mit der Bahnstrecke Lemgo-Barntrup. Die Bahnstationen werden zu Mobilstationen mit Übergang zu abgestimmten Regional-/Ortsbussystem.

Folgende wesentliche Einzelmaßnahmen werden erforderlich:

  • Sanierung des Oberbaus zwischen Lemgo-Lüttfeld und Barntrup.
  • Sanierung der Walkenfeldbrücke über die Bega bei Lemgo-Brake
  • Neubau von Bahnsteigen und Mobilistätsstationen in Dörentrup, Bega und Barntrup
  • Einrichtung elektronischer Leit- und Sicherungstechnik und deren Anbindung an das vorhandene elektronische Stellwerk in Bösingfeld
  • Technische Sicherung einiger bisher nicht-technisch gesicherter Bahnübergänge und ggf. Modernisierung einiger bereits technisch gesicherter Bahnübergänge.

Die Pendlerrechnung von IT NRW belegt hohe Pendlerströme. Die möglichen Kosten für die Anliegerkommunen sind seit 2018 erheblich gesunken.

  • Kosten-Nutzen-Analyse (Stand 2010) mit dem Faktor 1,56 = Volkswirtschaftlicher Nutzen
  • Betriebskostenzuschuss ist obsolet – 300.000 Euro je Kommune jährlich entfallen (Stand 2018)
  • Halbierung des kommunalen Anteils beim Bau von Haltestellen und Park&Ride-Anlagen. (Stand 01/2020)

Nutzen: Wieder-Erschließung der ostlippischen Region mittels Schienenpersonennahverkehr; Stündliche Direktverbindungen Barntrup ↔ Bielefeld mit nur 54 Minuten Gesamtfahrzeit; Optimale Umsteigeverbindungen über Lage nach Bad Salzuflen – Herford und Detmold – Paderborn. Integriert in ein abgestimmtes Mobilitätskonzept Bus/Schiene in Dörentrup, Bega und Barntrup. Weiterhin Güterverkehr und touristisch bedeutender Museumsbahnverkehr im Exter- und Begatal möglich.

Die Fahrplantabelle zeigt das um den Abschnitt Lemgo – Barntrup erweiterte Angebot:

Fahrplan-Entwurf Stufe 6 – Klick öffnet pdf-Dokument